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Gemeinschaftswochenende der Messdiener von Herz Jesu und St. Johann Baptist
Stand:20.03.2006

Zahlreiche Messdiener machten sich im Februar auf den Weg nach Olpe, um gemeinsam über das Messdienersein nachzudenken und Gemeinschaft zu erleben ..

Gruppenarbeit zu verschiedenen Themen - drei Mädchen mit einem bunten Ball, vor sich Zettel liegend; grosses Bild: anklickenSchon bei der Anreise ging es biblisch zu, denn es sollte sich das Sprichwort „Die ersten (die fahren) werden die letzten sein.“ Aber zum Abendbrot waren dann alle da. Nach dem Abendbrot ging es direkt an die Arbeit. Vier Workshops galt es für jeden zu durchlaufen. „Na wer weiß denn eigentlich den Ablauf der Messe“, fragten Justine und Annika in einem Workshop. In einem anderen wurden alle nach dem Sinn des Dienens von Anika und Sarah gefragt, während Kerstin und Lukas im dritten Workshop aus jedem unter anderem herauskitzelten, wie sie sich als Messdiener außerhalb der Kirche in Schule und Freizeit fühlen.

 

Markus und Michael ließen mit Joghurt und 1 Meter langen Löffeln Gemeinschaftsgefühl aufkommen.Mehrere Messdienerinnen und Messdiener üben Gemeinschaft, indem sie von langen Löffeln die jeweils anderen mit Joghurt füttern; grosses Bild: anklicken

 

Je später der Abend, desto beliebter wurden die Zimmer, nach dem Jepordyspiel füllten sie sich mehr und mehr mit Leben. Der Billardtisch und ich drei Kickertische wurden natürlich schnell entdeckt und entpuppten sich zu den Orten spannender Duelle.

Nicht anders erwartet fanden sich am nächsten Morgen mehr Falten in den Gesichtern als in den Kissen. Aber was einen nicht umbringt... Neben den Workshops wurden am Nachmittag Schneemassen von Poporutschern platt gemacht oder in die Gesichter bewegt. Einige zogen dem eisigen Geschehen die lebhafte Olper City vor, wo zumindest ein Plus und eine Tankstelle mit den notwendigen Zeitschriften den Kaufrausch bediente und stillte.

Am Abend gab es im wahrsten Sinne des Wortes ein weiteres Highlight. Über 300 Knicklichter in Neongelb, -blau, -grün und –rot säumten den Weg der Nacht-wanderung. „Was erhält man, wenn man einen Seestern in zwei Hälfte teilt“ und andere kniffelige Fragen mussten gelöst werden. Die wohl anspruchsvollste Aufgabe war der Transport eines Sandkuchens. Dann wurde es zum zweiten mal Nacht und eine unheimliche Ruhe machte sich erstaunlich früh auf den Fluren breit: alle waren von einem ereignis- und arbeitsreichen Tag einfach nur noch platt. Alle? Nein, nicht alle! Eine kleine Truppe von älteren Messdienern und das Team feierte noch Kerstins 16. Geburtstag von rein.

Hl. Messe, um Pfarrer Langendonk (mit Gitarre)versammelt; grosses Bild: anklickenAm Sonntag, wie soll es denn auch anders sein, wurde die Eucharistie gefeiert, in der Erwin Stein ein letztes mal eindringlich zu uns sprach, was echte Gemeinschaft ausmacht. Dies tat er bereits in allen Abend und Morgenrunden, durchie Daniel souverän führte. Was man mit Duplosteinen so alles machen kann... Nach Mittagessen und Preisverleihung ging dann das glungene Wochenende zu Ende. Ein Dank gilt allen älteren Messdienern, die als Lektoren, Leiter oder Mitarbeiter viel dazu beitrugen und an die Mütter und Väter, die mit ihrer Bereitschaft den für den sicheren Transfer von Ennepetal nach Olpe und wieder zurück sorgten.

Bleibt nur noch zum Schluss zu erwähnen, dass alle einen neuen kleinen Freund ge-funden haben, und der heißt MessBert und wird bald auch öfter in Ennepetal zu sehen sein...
Marcus Steiner

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