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Zahlreiche
Messdiener machten sich im Februar auf den Weg nach Olpe, um gemeinsam
über das Messdienersein nachzudenken und Gemeinschaft zu erleben
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Schon
bei der Anreise ging es biblisch zu, denn es sollte sich das Sprichwort
„Die ersten (die fahren) werden die letzten sein.“ Aber
zum Abendbrot waren dann alle da. Nach dem Abendbrot ging es direkt
an die Arbeit. Vier Workshops galt es für jeden zu durchlaufen.
„Na wer weiß denn eigentlich den Ablauf der Messe“,
fragten Justine und Annika in einem Workshop. In einem anderen wurden
alle nach dem Sinn des Dienens von Anika und Sarah gefragt, während
Kerstin und Lukas im dritten Workshop aus jedem unter anderem herauskitzelten,
wie sie sich als Messdiener außerhalb der Kirche in Schule
und Freizeit fühlen.
Markus
und Michael ließen mit Joghurt und 1 Meter langen Löffeln
Gemeinschaftsgefühl aufkommen.
Je später
der Abend, desto beliebter wurden die Zimmer, nach dem Jepordyspiel
füllten sie sich mehr und mehr mit Leben. Der Billardtisch
und ich drei Kickertische wurden natürlich schnell entdeckt
und entpuppten sich zu den Orten spannender Duelle.
Nicht anders
erwartet fanden sich am nächsten Morgen mehr Falten in den
Gesichtern als in den Kissen. Aber was einen nicht umbringt... Neben
den Workshops wurden am Nachmittag Schneemassen von Poporutschern
platt gemacht oder in die Gesichter bewegt. Einige zogen dem eisigen
Geschehen die lebhafte Olper City vor, wo zumindest ein Plus und
eine Tankstelle mit den notwendigen Zeitschriften den Kaufrausch
bediente und stillte.
Am
Abend gab es im wahrsten Sinne des Wortes ein weiteres Highlight.
Über 300 Knicklichter in Neongelb, -blau, -grün und –rot
säumten den Weg der Nacht-wanderung. „Was erhält
man, wenn man einen Seestern in zwei Hälfte teilt“ und
andere kniffelige Fragen mussten gelöst werden. Die wohl anspruchsvollste
Aufgabe war der Transport eines Sandkuchens. Dann wurde es zum zweiten
mal Nacht und eine unheimliche Ruhe machte sich erstaunlich früh
auf den Fluren breit: alle waren von einem ereignis- und arbeitsreichen
Tag einfach nur noch platt. Alle? Nein, nicht alle! Eine kleine
Truppe von älteren Messdienern und das Team feierte noch Kerstins
16. Geburtstag von rein.
Am
Sonntag, wie soll es denn auch anders sein, wurde die Eucharistie
gefeiert, in der Erwin Stein ein letztes mal eindringlich zu uns
sprach, was echte Gemeinschaft ausmacht. Dies tat er bereits in
allen Abend und Morgenrunden, durchie Daniel souverän führte.
Was man mit Duplosteinen so alles machen kann... Nach Mittagessen
und Preisverleihung ging dann das glungene Wochenende zu Ende. Ein
Dank gilt allen älteren Messdienern, die als Lektoren, Leiter
oder Mitarbeiter viel dazu beitrugen und an die Mütter und
Väter, die mit ihrer Bereitschaft den für den sicheren
Transfer von Ennepetal nach Olpe und wieder zurück sorgten.
Bleibt
nur noch zum Schluss zu erwähnen, dass alle einen neuen kleinen
Freund ge-funden haben, und der heißt MessBert und wird bald
auch öfter in Ennepetal zu sehen sein...
Marcus Steiner
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